1981

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1981

Kanada 2009
102 Minuten, OmeU

Regie und Drehbuch: Ricardo Trogi
Mit: Jean-Carl Boucher, Claudio Colangelo, Sandrine Bisson
Produktion: Go Film

Kanada

Der elfjährige Ricardo kommt nach dem Umzug seiner Eltern in eine neue Schule. Damit wird das Leben für ihn komplizierter: seine Eltern haben viel weniger Geld als die der anderen, er verliebt sich in Anne und findet keine Freunde. Um Anne und seine reichen Klassenkameraden zu beeindrucken, erfindet er einfach seine Familiengeschichte neu. Am Anfang gelingt es ihm noch ganz gut, seine fantastischen Geschichten von seinem beruflich erfolgreichen Vater und einem Playboymagazine sammelnden Onkel vor seinen neuen Freunden zu behaupten. Doch schon bald hat er Probleme, sein Lügengebilde aufrecht zu erhalten. Schließlich muss sich Ricardo entscheiden, ob er seine Identität über die neuesten Markenklamotten definieren will oder ob es ihm wichtiger ist, ehrlich zu anderen und vor allem auch zu sich selbst zu sein.
Ein humorvoll inszenierter Film, dessen sympathische Charaktere und liebevolle Regieeinfälle den Zuschauer mitnehmen auf die Reise durch das vorpubertäre Leben des Regisseurs im Schuljahr 1981.

Ricardo Trogi, geboren am 25. März 1970 in Quebec, ist ein Filmemacher und Drehbuchautor. Seit dem Jahr 1995 produzierte und realisierte er etwa zehn Kurzfilme, die es ihm ermöglichen, am Festival in Cannes (Seconde Chance), am Festival in Toulouse (Il Tango della nueve) und beim Rendez-vous du Cinéma québécois (C'est arrivé près de chez nous) teilzunehmen. Anschließend arbeitete er für das Fernsehen und im Werbesektor. Schließlich wird im Jahr 2009 sein dritter Spielfilm 1981, in dem er sich mit Gefühlen und Humor an seine Kindheit als 11-jähriger Junge zurückerinnert, verfilmt.

Festival 2011

 

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