SIMON KONIANSKI

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SIMON KONIANSKI

Belgien/Frankreich/Kanada 2009
100 Minuten, OmeU

Regie und Drehbuch: Micha Wald
Mit: Jonathan Zaccaï, Popeck, Abraham Leber, Irène Herz, Nassim Ben Abdelmoumen
Produktion: Versus Production

Belgien/Frankreich/Kanada

Der ewig jugendliche Simon, 35 Jahre alt, arbeitslos und kürzlich verlassen von der Frau seines Lebens und Mutter seines Sohnes, einer „goyischen“ Tänzerin, zieht vorübergehend zu seinem Vater Ernest. Die beiden machen sich schnell gegenseitig das Leben zur Hölle, nicht zuletzt weil Hadrien, Simons Sohn, den Großvater ständig drängt, ihm gegen den Willen seines Vaters Geschichten aus seiner Zeit als Kriegsgefangener zu erzählen. Verschärft wird die Situation noch durch Onkel Maurice und Tante Mala, die sich überall einmischen und Simon mit einer „netten kleinen Jüdin“ verheiraten wollen.
Als Ernest stirbt, fühlt sich Simon verpflichtet, den letzten Wunsch des Vaters zu erfüllen: dieser möchte in seinem ukrainischen Heimatort begraben werden. Simon macht sich also in Begleitung seines alten paranoiden Onkels, seiner allzu geschwätzigen Tante sowie der Leiche und dem Geist seines Vaters auf die Reise in den Osten. Hinzu kommt noch sein Sohn mit seinem Kaninchen. Die Reise wird alles andere als erholsam, ermöglicht Simon jedoch, sich sowohl mit seinem Vater als auch mit seinem Judentum zu versöhnen. Humor garantiert.

Micha Wald
Geboren in Brüssel 1974. Nach seinen Studien bei INSAS dreht er drei Kurzfilme, darunter die Komödie "Alice und ich", der bei der 43. Internationalen Woche der Kritik den Preis "Kleine Goldschiene" erhält, sowie etwa 40 weitere Auszeichnungen (Publikumspreis und Preis des Humors in Clermont-Ferrand, Jurypreis der Jugend in Locarno, Preis für den besten ausländischen Film . . .). Langfilme: "Pferdediebe" (2007), ausgewählt für das 60. Festival von Cannes (Internationale Woche der Kritik), Simon Konianski (2009).

Festival 2011

 

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